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H0e Nebenbahn

Informationen zur H0e-Ausstellungsanlage
des MEC „Saalebahn“ Saalfeld e.V.


Die ausgestellte H0e-Kompaktanlage des MEC „Saalebahn“ besteht seit 1985. Sie wurde seitdem mehrmals umgebaut und erweitert. 1993 zur 11. Internationalen Modellbahnausstellung in Stuttgart wurde sie erstmals in der Größe 6 x 2 m präsentiert. In dieser Form war sie auf den verschiedensten Ausstellungen und Messen zu sehen; so u.a. zur „Intermodellbau“ in Dortmund, „Modell und Hobby“ in Bern oder 1996 zur „Modell und Hobby“ in Leipzig. Inzwischen ist die H0e-Anlage um weitere 2,5 x 2 m erweitert und z.T. auch neu gestaltet. 
Das Motiv der 8,5 x 2 m – großen Anlage ist eine H0e-Schmalspurbahn mit zwei abzweigenden Schmalspur-bahnen. Von dem größeren Bahnhof, der sich auf der linken Seite befindet, zweigt eine Nebenstrecke ab, die in einer langgezogenen Acht wieder in den gleichen Bahnhof einmündet. Hier finden auch Zugkreuzungen statt. Auf diesem Bahnhof ist ein kleiner Lokschuppen mit den dazugehörigen Behandlungsanlagen vorhanden. Ein Anschlussgleis zweigt zu einer stillgelegten und dem Verfall preisgegebenen Ziegelei ab.
Die Hauptstrecke verläuft links vom Bahnhof in einem großen Bogen und leicht ansteigend um die stillgelegte Ziegelei und verschwindet hinter einer Felswand in einem dreigleisigen Schattenbahnhof. Im weiteren Verlauf überquert sie auf einer Brücke die Ausläufer eines Stausees, um dann gleich wieder in einen kurzen Tunnel zu verschwinden. Daran schließt sich ein kleiner Bahnhof an. Hier finden ebenfalls Zugkreuzungen statt. Er ist dem Bahnhof an der ehemaligen "Trusetalbahn" in Thüringen nachempfunden (Gebäude und Gleisplan). Von diesem Bahnhof zweigt ein Gleis zum Schotterwerk „Roter Oktober“ ab. Nach Verlassen des Bahnhofes geht es in mehreren Bögen auf einen Damm bzw. in einen sehr engen Einschnitt immer bergab zum Haltepunkt. Dieser besitzt eine Weiche, da hier eine weitere Nebenstrecke abzweigt, die in einen verdeckten Schattenbahnhof und dann wieder auf die Hauptstrecke mündet. Nach Verlassen des Haltepunktes führt die Strecke mit Rechtsbogen in einen Tunnel am hinteren Anlagenrand, um dann kurz darauf wieder zu erscheinen. Auf einer Stahlbrücke wird der Stausee überquert. Die Strecke führt dann auf einem Damm entlang des Sees, überquert dabei die Hauptstraße und verläuft in einem Einschnitt hinter den Häusern einer Ortschaft. Sie erreicht schließlich wieder den größeren Bahnhof.
Die erstgenannte Nebenstrecke verlässt den Bahnhof in einem Bogen, umfährt leicht ansteigend ein Pionierferienlager. Nach Überquerung der zwei Brücken führt die Strecke durch einen Tunnel zum Schattenbahnhof. Nach Verlassen des selbigen geht es entlang einer großen Werkzeugfabrik. Diese hat einen Bahnanschluss, der auf freier Strecke von der Nebenbahn abzweigt. Zwischen den Häusern geht es abwärts, um nach Überqueren der Dorfstraße wieder in den Bahnhof einzumünden.
Das Anlagenmotiv wurde frei in eine mögliche Mittelgebirgslandschaft gewählt. Im Hintergrund auf einer Felsplattform befindet sich eine große Wallfahrtskirche. Zwei größere Ortschaften sichern den Schmalspurbahnen eine regen und umfangreichen Personen- und Güterverkehr.
Es wurden ca. 70 m Flexgleis der Firmen Roco und Pilz verlegt sowie 29 Weichen der Fa. Roco eingebaut.
Die nachgestellte Epoche ist im Zeitraum um 1970 der ehemaligen Deutschen Reichsbahn angesiedelt. Diese Zeit war recht interessant. Neben den Dampflokomotiven und Triebwagen verkehren auch moderne Diesellokomotiven, die für den Export ins NSW (Nichtsozialistische Wirtschaftsgebiet) bestimmt waren und hier erprobt wurden.

B. Eichler

MEC-Saalebahn.de

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